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Kontrastreicher Advent - 02.12.2022   

Liebe Leserin, lieber Leser,

 Ja, wir sind wieder im Advent angekommen. Die Weihnachtsmärkte laden zum Besuch ein, oftmals nach 2 Jahren Corona Pause.

Also ideal, um einmal abzuschalten, sich von Lichtern, Düften und unterschiedlichen Geschmacksrichtungen begeistern zu lassen.

So wie ich das bei meinen Kindern beobachten kann: Diese Faszination von Lichtern, einer Kerze, der Adventskalender bei dem man sich jeden Tag auf etwas süßes freuen kann.

Aber ich selbst komme heuer nicht so recht in den Advent: Eine Fußballweltmeisterschaft, in der es mehr um Geld und Fragwürdige Positionen geht als um den Sport selbst. Ein Krieg, nach wie vor nicht weit vor unserer Haustür, und weltweit gibt es auch genug Unfrieden.

Und langsam aber sich merkt auch der letzte dass unser Alltag, unser Leben immer teurer wird und nicht jeder steckt das locker weg. Einigen wird im Blick auf Lebensmittelpreise, Gas und Strom angst und bange.

Wie gehe ich mit diesem Kontrast um?

Schauen wir in die biblischen Texte vom letzten und kommenden Sonntag, dann ist dieser Kontrast auch da deutlich zu spüren: Propheten die Frieden anmahnen, Jesus der von Menschen spricht die zurückgelassen werden. Themen wie genau für unsere Zeit passend. Jesus spricht von Achtsamkeit von Wachsam sein. Also genau mit offenen Augen und Herzen die Menschen und die aktuelle Situation anschauen. Und überlegen: Wo geht es in Richtung miteinander statt gegeneinander. Ich denke wir brauchen gerade kein mehr an Hass, an Ab- und Ausgrenzung.

Jetzt am Sonntag ist das Bild vom „Weg bereiten“ im Fokus. Vielleicht eine Möglichkeit mit dem Kontrast umzugehen. Den Weg bereiten, das heißt für mich auf verschiedenen Ebenen den Problemstellungen zu begegnen. Aber in einer offenen und konstruktiven Art. Ich kann vielleicht nur in meinem Kleinbereich wirken und etwas bewirken. Dann fange ich doch da an. Weg bereiten, das heißt auch Kraft sammeln, mich innerlich einstellen. Und dann bin ich wieder bei den „schönen“ Seiten des Advents. Diese dürfen wir ganz bewusst an uns lassen und auch genießen.

Für uns Christen spielt beim Bild des „Weg bereitens“ Gott eine tragende Rolle: Er will uns motivieren, Hoffnung schenken, in uns ankommen.

Eine gute Zeit in diesen Tagen des Advents mit hoffentlich guten Erfahrungen, schönen Momenten und vielleicht guten tiefen Gesprächen.

wünscht Ihnen Diakon Thomas Wolf

 

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dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“

Antoine de Saint-Exupery

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