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Der Denker und brasilianische, indigene Anführer Ailton Krenak verordnet der Menschheit zehn Jahre Diät.
Eine „Diät“ würde viele Prozesse in Gang setzen und uns vielleicht aus dem Tanz um das goldene Kalb „Wachstum“ befreien, usw.

konkrete Umsetzung für den Schweigekreis:
• Öffentlicher Ort: in Würzburg; dieser muss als Demo beim Ordnungsamt angemeldet werden
• Wir stehen im Kreis und schweigen
• Angedacht ist ein Samstag von 11-12 Uhr
• Wir machen unser Anliegen öffentlich (Schilder auf dem Rücken, o.ä.)
• Es gibt eine(n), die/der Auskunft geben kann, wenn für Außenstehende Fragen auftauchen oder Diskussionsbedarf besteht.
Wer Interesse hat, bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken. Dann erhaltet Ihr nähere Infos.

Kurz zur Dringlichkeit:

Das Kontingent, das den Deutschen noch beim CO2-Ausstoß verbleibt, um die Klimaschutzziele von Paris einzuhalten, nimmt ab. In Paris wurde 2015 vereinbart, deutlich unter 2 Grad, möglichst bei 1,5 Grad globale Erwärmung zu bleiben. Unter dem 1,5-Grad-Ziel versteht man das Ziel, den menschengemachten globalen Temperaturanstieg durch den Treibhauseffekt auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. In sieben Jahren ist das CO2-„Haushaltsgeld“ für 1,5 Grad aufgebraucht, wenn kein radikaler Wandel in unserem Lebensstil eintritt. Dann müssten wir auf „Zero-Emission“ sein. In 25 Jahren hätten wir dann die 2 Grad, d.h. die Temperatur erreicht, nach der sich das Klima selbständig macht und von uns nicht mehr beeinflusst werden kann. Dann beginnt die Zeit der Kippelemente. Dieses Zeitfenster verbleibt uns. Wer‘s genauer wissen will, kann dies im Internet finden (z.B. CO2-Uhr,…). Je mehr wir – und zwar sofort - unseren CO2-Ausstoß reduzieren, umso mehr Zeit bleibt uns am Ende (wie beim Haushaltsgeld). Von dem bundesdeutschen Durchschnittausstoß (10 Tonnen CO2 pro Person und Jahr) müssen wir letzten Endes bei 1 Tonne ankommen (Angaben des Bundesumweltamtes).

In der Aktion „t5t1“ „t5“ (gilt für 5 Tonnen als Zwischenziel) und „t1“ entsprechend für 1 Tonne als angedachtes Ziel, geht es darum, sich gemeinsam auf einen Weg zu machen, der unseren Lebensstil umkrempeln wird. Es geht um gemeinsames Gehen, Informationsweitergabe, um Mut machen, sich vom Lebensstil anderer bereichern oder auch in Frage stellen zu lassen und auszuhalten, was Jahre dauern wird. Dabei werden wir uns regelmäßig real und/oder online austauschen.

Wer hat Lust, mitzumachen? Wir wollen keinen Wettbewerb und kein Elitedenken, wir sind nicht die Besseren, es ist die pure Notwendigkeit, wenn wir unseren Kindern und Enkeln noch eine Zukunft geben wollen. Die Verantwortung des Einzelnen gilt gegenüber „Mutter Erde“ und nicht gegenüber den WeggenossInnen.

Der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt!

Start des Weges wird die nächste Schöpfungsandacht auf der Radegundiskapelle in Müdesheim sein. Am Mittwoch, dem 4. November 2020 werden wir uns dort um 19 Uhr 30 treffen, um die Aktion „t5t1“ ins Leben zu rufen. Eingeladen sind alle, unabhängig von Religion, Weltanschauung oder ähnlichem. Es gilt allein das Ziel, wie es oben umschrieben ist.

Wer teilnehmen will, für den gibt es ebenfalls die Möglichkeit, und in Zeiten von Corona sowieso, eine Mail an folgende E-Mail-Adresse zu senden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Dabei sollten Name und Anschrift angegeben sein und der ausdrückliche Wunsch, an der Aktion teilzunehmen.

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