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„Im Dunkel unserer Nacht entzünde das Feuer, das nie mehr erlischt, das niemals mehr erlischst.“ (Gesang aus Taizé)

Das Licht der Osterkerze ist ein Sinnbild für das Licht der Auferstehung, das in der Taufe in uns entzündet wurde.

Ein Licht, das „niemals mehr erlischt“. In uns brennt ein Flamme, die diese endliche Welt überstrahlt. Keine Dunkelheit, so groß sie sein mag, kann dieses Licht auslöschen. So manche Trauer, so manche Angst und Sorge decken in uns dieses Licht zu. Aber es brennt. Und wie der Engel im Osterevangelium nach Matthäus den Stein vom Grab wegrollt, so will er auch die Steine in uns beiseiteschaffen, die uns den Blick auf das nie erlöschende Feuer in uns verstellen.

Die Frauen am Grab erleben diesen Augenblick, diesen Lichtblick, nicht (nur) für sich selbst. Weitertragen sollen sie die frohe Botschaft, dass Jesus lebt, an die Jünger. Teilen wir in diesen Tagen und Wochen jeden Hoffnungsschimmer, der in dunklen Momenten aufblitzt und trauen wir dem Licht der Auferstehung, das niemals in uns erlöschen wird.

Hören Sie den Gesang auf YouTube

 Pfr. Christian Ammersbach

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