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Wasser, Luft und Dünger – 03.07.2022

Liebe Leserinnen und Leser,

Bei den aktuellen Temperaturen außerhalb und innerhalb der Wohnung brauchen meine Blumen und Pflanzen am Fensterbrett besondere Sorge. Wird da nicht rechtzeitig gegossen, merkt man das den Pflanzen deutlich an. Wasser, Dünger, einen guten Platz, der für die Pflanze passt. Nicht zu viel und nicht zu wenig Sonne. Dann kann man sich an den Pflanzen und Blüten erfreuen.

Dabei kommt man durchaus auch ins Nachdenken: Was brauche ich denn eigentlich, damit ich gut leben kann, damit ich Freude habe und das auch spürbar wird?

Ich dee, da ist jeder von uns ganz individuell unterwegs, aber wichtige Grundkonstanten sind wichtig: Werde ich ernst genommen, wertgeschätzt? Kann ich das was mir wichtig ist tun und verwirklichen neben dem vielen im Leben, was unveränderlich ansteht, uns stresst und Kraft kostet.

Klar ist auch, unser Leben ist nicht immer ein Wunschkonzert, vieles gilt es auch zu meistern und das ist auch gut, aber unsere Kraftquellen sollten nicht ganz aus den Augen geraten: Da, wo wir auftanken können und „durch schnaufen“ dürfen.

Neben mir selbst tut es mir auch gut immer wieder in der Familie mit meinen Kindern ins Gespräch zu kommen. Wie sehen die das tägliche Miteinander, was tut gut, was hat sich vielleicht eingeschlichen wo es sich lohnt wieder mal hinzuschauen um Gewohnheiten und Routinen anzupacken und zu ändern.

Ja regelmäßig alleine, aber auch miteinander ins Gespräch, in Nachdenken, in die Reflexion zu kommen und sich offen und wertschätzend auszutauschen, das kann manchmal richtig gut tun – gerade dann wenn noch nichts hochgekocht ist oder das Fass überläuft.

Ich denke hier auch an unsere Partner- und Freundschaften. Immer wieder mal hinschauen, ruhig auch mal den Perspektivenwechsel wagen: Wie sieht unser Zusammenleben aus den Augen des anderen aus…

Bei all dem was unser Leben tagtäglich bereithält, auch Momente des Wohlfühlens, des Auftankens, des Kraftschöpfens wahrnehmen und genießen und ein Netz aus Menschen, die mich stützen. Das hilft mir, mein Leben gut Leben zu können.

Als Christ steht für mich hinter dem Leben, hinter dem Alltag auch das Hoffen auf einen Gott, der unser Leben begleitet, der hinter allem einen Sinnhorizont aufspannt, weil er uns zusagt: Du bist erst einmal ganz grundsätzlich angenommen. Und der will, dass wir Mensch werden können und uns Zukunft verheißt. Das hilft und unterstützt, das Leben anzupacken.

Und auch in dieser Glaubensspur dürfen wir immer wieder einmal hinschauen: Was hält mich, was glaube ich? Wächst da etwas? Vertrocknet da gerade etwas?

Ich wünsche Ihnen und mir, dass wir in den sommerlichen Wochen und Monaten, die vor uns liegen viele schöne und gute Momente finden und erleben können, die uns einfach gut tun!

Ihr Diakon Thomas Wolf

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Antoine de Saint-Exupery

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